
Warum ich barfuß.wild.frei gegründet habe
Schon immer liebe ich es draußen in der Natur und unter Tieren zu sein. Wir hatten selbst zwei Hunde, Hasen, Meerschweinchen und noch einige andere Tiere, die man am Dorf eben so hat.
Nach meinem Studium der Allgemeinen Pädagogik und Bamberger Großstadtfeeling habe ich eine Weiterbildung zur Wildnispädagogin (Wildnisschule Weltenwandler e.V.) gemacht, die mich wieder zurück zu mir und meinen Wurzeln, gebracht hat. Durch das viele draußen sein, das einfache Leben und vor allem die Verbindung zur Natur wurde mir klar, dass es das ist, was in unserer schnelllebigen Welt absolut verloren geht. Und auch ich mich in Alldem verloren habe.
Ich wusste, dass ich tiergestützte Pädagogik mit Wildnispädagogik verbinden möchte und kleinen und großen Menschen wieder das Gefühl von "draußen zuhause" in Verbindung mit mir selbst und Mutter Erde vermitteln möchte.
Seit über 10 Jahren möchte ich nebenberuflich diesen Weg einschlagen. Aber wie es so oft ist, gab es immer wieder Ausreden, wieso es jetzt gerade nicht geht:
"Ich schaffe das zeitlich nicht, neben meinem Hauptjob"
"Wenn ich noch die und die Weiterbildung mache, dann fang ich endlich an"
"Ich brauche erst einen eigenen Hof".....
Wir kennen sie, die kleinen Saboteure des Alltags. Es liegt jedoch an uns, diese inneren Saboteure zu überwinden und in unser persönliches Wachstum zu kommen.
Durch berufliche Umstände kam dann der liebevolle Popotritt, den wir manchmal brauchen, um ins Tun zu kommen. Und manchmal beginnt etwas Neues nicht mit einem großen Plan. Sondern mit einem Gefühl. Mit dem Gefühl, dass da noch etwas wartet. Etwas, das sich richtiger anfühlt, als jeden Tag ins Büro zu fahren. Etwas, das mehr nach einem selbst klingt.
Und obwohl ich in meinem Alltag so oft es geht draußen unterwegs bin, habe ich immer wieder gemerkt, dass ich mich nach etwas sehne, das im Berufsalltag leicht verloren geht: Natur. Verbindung. Freiheit. Echtheit.
Nach Erde unter den Füßen. Nach Wind im Gesicht. Nach dem Geräusch von Hufen auf dem Waldboden. Nach Vogelgezwitscher. Nach Sonne auf der Haut. Nach Regen auf dem Blätterdach. Nach Momenten, in denen niemand etwas leisten muss und trotzdem ganz viel passiert.
Und irgendwann wurde aus dieser Sehnsucht eine Idee: Aus der Idee wurde barfuß.wild.frei.
Und warum „Barfuß im Herzen“?
Weil ich glaube, dass Barfußsein nicht bei den Füßen aufhört.
Es ist eine Haltung.
Ein bisschen mutiger.
Ein bisschen echter.
Ein bisschen näher an der Natur.
Ein bisschen näher bei sich selbst.
Willkommen bei barfuß.wild.frei.
Eure Vanessa
Toller Text und dazu viel Glück für den Mut.
Danke dir! <3
Liebe Vanessa,
Ich bewundere dich für Deinen Mut. Ich freue mich zu Sehen und zu Lesen, dass es Dir so gut geht und Du Deine Berufung gefunden hast.
Viele liebe Grüße
Diane
Ganz lieben Dank Diane! <3